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Schlagzeilen

24.Juni 2011: Lesen Sie bei uns: Australien – Ein Land entdeckt die Périgord-Trüffel

Trüffel - Ein Pilz

Die Wirtsbäume der Trüffel

Die Trüffel gehört zu der Gattung der Schlauchpilze.

Trüffel können über ihr feines Pilzgeflecht Spurenelemente aufnehmen und diese an ihre Wirtspflanzen abgeben, die selbst nicht in der Lage sind, diese aus dem Boden aufzunehmen.

Der Wirtsbaum im Gegenzug versorgt die Trüffel mit den für sie lebensnotwendigen Zuckerarten und organischen Substanzen, welche er in seinen Blättern synthetisiert.

Beim Anblick mancher Trüffeleichen und deren kärglichem Aussehen kann man sich wirklich fragen, ob das Zusammenleben mit der Trüffel für die Eiche wirklich von Vorteil ist.

Die Trüffelknolle selbst kann man als "Frucht" des Pilzgeflechtes betrachten, welches sich nur zusammen mit dem Wurzelgeflecht von Wirtsbäumen ausbilden kann. Dies sind vor allem Eichen oder Haselnuss-Sträucher; aber auch Nussbäume eignen sich. Die weiße Alba-Trüffel findet man aber auch bei Pappeln.

Zwischen dem Pilz-geflecht und dem Wurzelgeflecht des Wirtsbaumes findet ein Austausch von lebenswichtigen Stoffen statt.

 

Brûlée ("Verbrannte Erde")

Dass sich im Wurzelgeflecht eines Baumes das Pilzgeflecht gebildet hat, kann man an der vegetationslosen Zone um den Baum erkennen; man nennt sie "Brûlée". Sie breitet sich im Wurzelbereich zur Zeit der Reife (November bis März) aus und verkleinert sich oder verschwindet vollkommen außerhalb dieser Zeit, sagte mir unser befreundeter Trüffelbauer.

Brûlée - ein anzeichen dafür, dass Trüffel in symbiose mit diesem Baum leben

 

Das Trüffeljahr

Die Entwicklung der Périgord-Trüffel (Tuber Melanosporum) im Jahreskreis.

Der Wachstumprozess der Trüffel über das Jahr hinweg