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24.Juni 2011: Lesen Sie bei uns: Australien – Ein Land entdeckt die Périgord-Trüffel

Die Trüffelgeschichte

Ein spanischer Trüffelbauer zeigt stolz eine Périgord-Trüffel (Tuber Melanosporum)

 

Sind es die geheimnisvollen Kräfte der Elemente, die zur Entstehung dieser Pilze beitragen, welche uns bezaubern? Ist es das Zusammenspiel von Erde, Wasser, Luft und Feuer welches diesen Pilz gebären lässt? Wo liegt die Erklärung?

Viele haben schon versucht, das Geheimnis dieser sagenumwobenen Frucht der Erde zu erforschen. Aber dieses ist bisher nur teilweise gelungen. Es ist bis heute noch nicht möglich, diesen Pilz künstlich zu züchten. Es tauchen immer wieder Berichte auf, nach denen es irgendeinem Forscher "jetzt endlich" gelungen sei, Trüffel künstlich zu züchten. Aber nach kurzer Zeit spricht niemand mehr davon.

Erfahren Sie die Trüffel mit all ihrer Faszination...

 

 

Trüffel - eine Medizin?

Seit Menschengedenken beschäftigen sich die Menschen mit diesem Pilz. Dies ist durch verschiedene Darstellungen wie z.B. auf hethitischen Tontafeln belegt.

Waren es die kulinarischen Qualitäten, welche die Trüffel so begehrt machten oder waren es ihre medizinischen Eigenschaften? Sicher spielt die der Trüffel nachgesagte aphrodisische Wirkung dabei auch eine wichtige Rolle.

 

 

Mit dem Dekret von 1996 wurde festgelegt, dass in Frankreich der Handel mit neun Trüffelarten zulässig ist, selbst wenn diese nicht alle in Frankreich vorkommen.

Ich möchte zuerst auf die für Frankreich wichtigste Trüffelart und die weiße Albatrüffel eingehen und dann die botanischen Eigenschaften der 9 in Frankreich zum Handel zugelassenen Arten darstellen.

   

Die Trüffel und die Großen Herrscher

Trajan wurden auf seinem Feldzug gegen die Parther Trüffel und Austern geschickt. Diese erreichten ihn trotz der langen Reise in erstaunlicher Frische. Auch auf den Tischen von Lukullus war die Trüffel eine hoch geschätzte Beilage.

Manche Autoren behaupten, dass schon 1600 v. Chr. Trüffel als Nahrungsmittel verwendet wurden, was aber umstritten ist.

Theophrastus (327-287 vor Christus) erklärte die Herkunft der Trüffel folgendermaßen:
Es seien

"pflanzliche Gebilde, welche unter Einwirkung von herbstlichen Regenfällen und Gewittern gebildet werden".

Vielleicht war es die Herkunft aus dem Untergrund, aus der Finsternis, welche dazu führte, dass die Trüffel später vollkommen aus den kulinarischen Gepflogenheiten verschwand. Sie taucht erst wieder im 14. Jahrhundert auf den Tischen der Fürsten auf.

Die weiße Piemont-Trüffel war am Hofe Heinrichs II. dank der florentinischen Köche der Katharina von Medicis bekannt. Man servierte sie in Wasser gekocht oder gedämpft und in Stoffservietten verpackt.

 

Ein "Diamant"

Brillat-Savarin (frz. Schriftsteller, "Physiologie des Geschmacks") hat die Périgord-Trüffel wegen ihrer Köstlichkeit und vermutlich auch wegen der Kostbarkeit als "schwarzen Diamant" bezeichnet.

 

Brillat-Savarin war ein französische Schriftsteller.

Dass Trüffel nicht zu jeder Zeit eine besondere Kostbarkeit darstellten, belegt auch ein Rezept aus einem alten Kochbuch, welches ich durch Zufall entdeckt habe. Dort ist von fünfzig Trüffel die Rede. Heute würde diese Menge sicher ein kleines Vermögen bedeuten:

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